Die CES in Las Vegas steht als Leitmesse für technologische Trends, die den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Industrie und Alltag prägen.
Foto: Ulrich Buckenlei (CES 2025) | Visualisierungen: Visoric Research Lab
In wenigen Tagen beginnen in Las Vegas die Pressetage der CES 2026. Bereits im Vorfeld deutet sich an, dass künstliche Intelligenz dort weniger als einzelne Anwendung, sondern zunehmend als Teil integrierter Systeme diskutiert wird. Im Mittelpunkt stehen weniger spektakuläre Einzelprodukte als vielmehr die Frage, welche Ansätze sich grundsätzlich in Industrie und Alltag tragen könnten.
Mit dem Start der Messe ab dem 6. Januar wird sich zeigen, welche der angekündigten Entwicklungen über reine Ankündigungen hinausgehen. Ich begleite die CES 2026 vor Ort und werde beobachten, wo sich belastbare Richtungen abzeichnen und welche Themen im Laufe des Jahres an praktischer Relevanz gewinnen.
Ankommen in Las Vegas: Warum die CES 2026 relevant ist
Die CES 2026 ist weniger eine klassische Produktausstellung als ein Ort der Verdichtung. Hier lassen sich keine fertigen Antworten finden, wohl aber klare Richtungen. Wer verstehen will, wie sich künstliche Intelligenz in Industrie und Alltag einbettet, findet auf der CES frühe Hinweise darauf, welche Konzepte tragfähig sind und welche nur kurzfristige Aufmerksamkeit erzeugen.
Die Relevanz der Messe liegt nicht im einzelnen Exponat, sondern im Gesamtbild. In Las Vegas treffen Hardware, Software, Plattformen und KI aufeinander und werden erstmals als zusammenhängende Systeme sichtbar. Nicht als Vision für einen fernen Zeitpunkt, sondern als funktionierende Demonstratoren, die zeigen, was technisch möglich ist und unter welchen Bedingungen es wirtschaftlich werden kann.

Die Sphere in Las Vegas während der CES: Als Projektionsfläche für Technologieinszenierungen wird hier sichtbar, wie digitale Systeme zunehmend Teil öffentlicher Räume werden.
Foto: Ulrich Buckenlei | CES 2025, Las Vegas
Die Aufnahme zeigt das Messeumfeld der CES in Las Vegas und vermittelt die räumliche Dimension und Atmosphäre, in der zentrale Präsentationen und Veranstaltungen stattfinden. Sie steht nicht für konkrete Produkte oder technologische Reifegrade, sondern markiert den Ort, an dem sich technologische Entwicklungen bündeln und erstmals öffentlich sichtbar werden.
Gerade darin liegt die besondere Rolle der CES. Die Messe ist weniger eine klassische Produktschau als ein Ort der frühen Einordnung. Hier geht es nicht um Serienreife oder flächendeckende Einführung, sondern darum, Entwicklungen im Zusammenhang zu betrachten und abzulesen, welche technologischen Linien an Substanz gewinnen. Sichtbar wird, wie sich KI, Rechenleistung, Sensorik und Interfaces zu funktionierenden Systemen verbinden und wo erste belastbare Anwendungsszenarien entstehen.
- Frühe Einordnung statt Marktreife → Die CES zeigt Richtungen, keine fertigen Märkte.
- Systemische Perspektive → Technologien werden im Zusammenspiel betrachtet, nicht isoliert.
- Nüchterne Beobachtung → Erkennbar wird, was bereits funktioniert und wo Entwicklung noch nötig ist.
Im nächsten Schritt richten wir den Blick darauf, welche technologischen Linien sich auf der CES 2026 konkret abzeichnen und welche davon für Industrie und Alltag an Bedeutung gewinnen.
Technologische Linien der CES 2026: Was sich jetzt konkret abzeichnet
Wer die CES 2026 verstehen will, sollte sie nicht wie eine Produktliste lesen. Entscheidend sind die Linien, die sich über viele Stände hinweg wiederholen. Einzelne Demos können beeindrucken, aber erst die Muster dahinter zeigen, was im Laufe des Jahres an Bedeutung gewinnt. Genau deshalb lohnt sich der analytische Blick auf Zusammenhänge: Welche Technologien tauchen nicht nur als Showpiece auf, sondern als Bausteine wiederholbarer Systeme. Welche Themen wirken wie kurzfristige Signale und welche wie belastbare Richtungen.
Für Industrie und Alltag kristallisiert sich dabei ein gemeinsamer Nenner heraus. Künstliche Intelligenz wird zur Steuerungsebene, die unterschiedliche Technologiefelder verbindet. Nicht KI als Feature steht im Vordergrund, sondern KI als Orchestrierung von Hardware, Software, Datenströmen und Interfaces. Das folgende Diagramm fasst diese Entwicklung in einer klaren Struktur zusammen und zeigt vier Linien, die auf der CES 2026 voraussichtlich besonders sichtbar werden.

Key technology lines ahead of CES 2026: Artificial intelligence acts as a central control layer, connecting robotics, mobility, integrated systems and edge infrastructure into scalable, real world applications.
Visualization: © Visoric Research Lab 2025 – Analytical overview of converging technology domains observed ahead of CES 2026
Im Mittelpunkt des Diagramms steht AI as Control Layer.. Diese Position ist bewusst gewählt. Sie beschreibt die Rolle von KI als verbindende Ebene, die Sensorik, Datenverarbeitung, Entscheidungslogik und Interaktion zusammenführt. Rund um diesen Kern werden vier Technologiefelder sichtbar, die sich zunehmend gegenseitig bedingen.
Robotics steht für KI, die in die physische Welt hineinwirkt. Humanoide Systeme, flexible Cobots und Assistenzrobotik werden nicht mehr nur über vordefinierte Abläufe gesteuert, sondern über Modelle, die Wahrnehmung, Planung und Handlung verbinden. Für die Industrie ist das relevant, weil dadurch neue Formen von Automatisierung entstehen, die weniger starr sind und sich besser an wechselnde Aufgaben anpassen lassen.
Mobility zeigt die nächste Stufe datengetriebener Fahrzeuge. Autonomie, vernetzte Fahrzeugfunktionen und softwaredefinierte Plattformen verschmelzen zu integrierten Architekturen. Auf der CES wird dabei weniger der endgültige Durchbruch im Alltag sichtbar, sondern die Richtung: Sensorik, KI Modelle und Edge Rechenleistung werden zu einem System, das sich kontinuierlich weiterentwickeln lässt.
Der Bereich Integrated Systems beschreibt, dass Innovationen nicht mehr isoliert erscheinen, sondern als Plattformlogiken. Geräte, Services und Interfaces werden so gebaut, dass sie zusammenspielen, Updates erlauben und neue Funktionen aufnehmen können. Für den Alltag heißt das: weniger Einzelgadgets, mehr Ökosysteme. Für Unternehmen heißt es: weniger Insellösungen, mehr durchgängige Systemketten.
Die Grundlage dafür bildet Edge Infrastructure. Rechenleistung wandert an den Ort der Anwendung, weil Latenz, Datenschutz, Robustheit und Verfügbarkeit entscheidend werden. Edge KI, lokale Inferenz und industrielle Rechenplattformen sind damit nicht nur Technikdetails, sondern eine Voraussetzung, damit Robotik, Mobilität und integrierte Systeme überhaupt zuverlässig skalieren können.
- AI as Control Layer → KI wird zur Steuerungsebene, die Hardware, Software, Daten und Interfaces zusammenführt.
- Converging domains → Robotics, Mobility, Integrated Systems und Edge Infrastructure verstärken sich gegenseitig.
- Signals you can read early → Sichtbar werden belastbare Richtungen, auch wenn flächendeckende Umsetzung noch Zeit braucht.
Im nächsten Kapitel richten wir den Blick darauf, wie diese Linien in konkreten Demonstratoren und Anwendungsfällen auftauchen. Dabei geht es um reale Setups, frühe Umsetzungen und die Frage, welche Systeme bereits heute belastbar funktionieren und wo noch Reifegrade fehlen.
Von technologischen Linien zu konkreten Demonstratoren
Nachdem sich im vorherigen Kapitel die zentralen technologischen Linien der CES 2026 abgezeichnet haben, stellt sich nun die entscheidende Frage, wo diese Entwicklungen bereits in realen Systemen sichtbar werden. Dieses Kapitel richtet den Blick auf konkrete Demonstratoren und frühe Anwendungsfälle. Im Fokus stehen funktionierende Setups, integrierte Umgebungen und die Frage, welche Kombinationen aus KI, Hardware und Software heute bereits belastbar funktionieren.
Auf der CES 2026 wird sich zeigen, in welchem Umfang sich bisher getrennte Technologien zu zusammenhängenden Systemen verbinden lassen. Viele der angekündigten Demonstratoren zielen darauf ab, KI-Modelle nicht mehr isoliert zu präsentieren, sondern direkt in Fahrzeuge, Maschinen, Geräte oder digitale Infrastrukturen einzubetten. Entscheidend wird sein, wie stabil dieses Zusammenspiel aus Sensorik, Rechenleistung und Interface unter realen Bedingungen funktioniert.

Demonstratoren auf der CES 2026 zeigen, wie KI-Modelle, Sensorik, Rechenleistung und Interfaces zu funktionierenden Systemen zusammengeführt werden – weg von Einzelkomponenten, hin zu operativen Setups.
Visualisierung: Konzeptionelle Systemübersicht basierend auf den Ausstellungsschwerpunkten der CES 2026
Die zentrale Grafik dieses Kapitels dient als analytisches Ordnungsmodell. Sie zeigt keine abgeschlossenen Lösungen, sondern verdichtet die Art und Weise, wie sich unterschiedliche technologische Ebenen innerhalb angekündigter und teilweise bereits funktionierender Demonstratoren miteinander verbinden sollen. Sichtbar wird dabei vor allem das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Datenverarbeitung und Interaktion in verschiedenen Anwendungskontexten.
Im Bereich der Mobilität wird deutlich, dass autonome Funktionen auf der Kombination aus Sensorik, Entscheidungslogik und Fahrzeugsteuerung aufbauen. In industriellen Szenarien stehen integrierte Setups im Fokus, in denen digitale Modelle, KI-gestützte Analysen und operative Echtzeitdaten zusammengeführt werden. Anwendungen im Alltag wiederum zeigen, wie KI-Assistenten, vernetzte Geräte und neue Interface-Konzepte zunehmend als Gesamtsystem gedacht werden.
Entscheidend ist dabei weniger die visuelle Darstellung der Systeme als ihre funktionale Kopplung. Die Frage, wie stabil dieses Zusammenspiel unter realistischen Bedingungen funktioniert, bleibt ein zentrales Bewertungskriterium. Genau hier unterscheiden sich die gezeigten Ansätze deutlich.
- Funktionierende Demonstratoren → Systeme werden in konkreten Abläufen gezeigt, nicht nur als abstrakte Konzepte.
- Integrierte Architekturen → KI, Sensorik und Interfaces sind aufeinander abgestimmt, aber unterschiedlich weit entwickelt.
- Unterschiedliche Reifegrade → Einige Anwendungen wirken belastbar, andere bleiben klar experimentell.
Gerade diese Unterschiede machen die Demonstratoren auf der CES 2026 analytisch wertvoll. Sie erlauben eine realistische Einschätzung darüber, wo Skalierung bereits absehbar ist und wo weitere Entwicklungsstufen notwendig bleiben. In ihrer Gesamtheit übersetzen sie technologische Linien in beobachtbare Systeme und machen Grenzen ebenso sichtbar wie Fortschritte.
Im nächsten Kapitel richten wir den Blick auf die Rolle zentraler Industrieakteure und darauf, wie Unternehmen wie Siemens und NVIDIA diese Entwicklungen strategisch auf der CES 2026 einordnen und positionieren.
Von technologischen Linien zu realen Demonstratoren
Auf der CES 2026 wird sich zeigen, in welchem Umfang sich bislang getrennte Technologien tatsächlich zu zusammenhängenden Systemen verbinden lassen. Viele der angekündigten Demonstratoren zielen darauf ab, KI-Modelle nicht mehr isoliert zu präsentieren, sondern direkt in Fahrzeuge, Maschinen, industrielle Anlagen oder digitale Infrastrukturen einzubetten. Entscheidend ist dabei weniger die technische Möglichkeit als vielmehr die Frage, wie stabil dieses Zusammenspiel aus Sensorik, Rechenleistung und Interfaces unter realen Bedingungen funktioniert.
Im Gegensatz zu reinen Konzeptstudien oder Marketingankündigungen erlauben diese Setups eine erste belastbare Einordnung. Sie zeigen, wie sich abstrakte technologische Linien aus den vorherigen Kapiteln in konkrete Anwendungen übersetzen lassen – und wo weiterhin Brüche, Einschränkungen oder Abhängigkeiten bestehen. Genau diese Differenzierung macht die CES als Beobachtungsraum relevant.

Reale Demonstratoren auf der CES 2026: Die Abbildung zeigt exemplarisch, wie autonome Mobilität, industrielle KI-Systeme und digitale Infrastrukturen als integrierte Gesamtsysteme gedacht und präsentiert werden.
Visualisierung: Eigene Darstellung auf Basis öffentlicher CES-Ankündigungen und Industriepräsentationen
Die zentrale Grafik dieses Kapitels verdichtet genau diesen Übergang. Sie macht sichtbar, wie unterschiedliche technologische Ebenen innerhalb realer Demonstratoren zusammenspielen. Autonome Mobilitätslösungen verbinden Wahrnehmung, Entscheidungslogik und Fahrzeugsteuerung zu einem geschlossenen System. Industrielle Setups koppeln digitale Zwillinge, KI-gestützte Analysemodelle und operative Echtzeitdaten. Anwendungen im Alltag integrieren KI-Assistenten, vernetzte Geräte und zunehmend räumliche Interfaces.
Auffällig ist dabei, dass sich die Reifegrade dieser Systeme deutlich unterscheiden. Einige Demonstratoren zeigen bereits eine hohe Stabilität in klar definierten Einsatzszenarien. Andere funktionieren nur unter kontrollierten Bedingungen oder erfordern weiterhin manuelle Eingriffe. Gerade diese Unterschiede liefern wertvolle Hinweise darauf, wo Skalierung realistisch ist und wo zusätzliche Entwicklungsstufen notwendig bleiben.
- Funktionierende Demonstratoren → Systeme werden im Betrieb gezeigt, nicht nur als abstrakte Konzepte.
- Integrierte Architekturen → KI, Sensorik, Rechenleistung und Interfaces wirken als zusammenhängendes System.
- Unterschiedliche Reifegrade → Manche Anwendungen sind nah an der Umsetzung, andere bleiben experimentell.
In ihrer Gesamtheit übersetzen diese Demonstratoren technologische Strategien in beobachtbare Realität. Sie erlauben eine fundierte Einschätzung dessen, was heute bereits funktioniert, wo Grenzen sichtbar werden und welche Systeme im Laufe des Jahres weiter an Relevanz gewinnen könnten.
Verwendete und weiterführende Quellen zur Einordnung
- Siemens Annual Report 2024
- Siemens Industrial AI & Digital Twin Strategy Papers
- NVIDIA GTC Keynotes and CES Statements
- McKinsey Global Institute – The State of AI in Industry
- World Economic Forum – AI in Industrial Systems
- CES 2026 Official Keynote Program (Consumer Technology Association)
Die gezeigten Demonstratoren liefern erste Hinweise darauf, wie sich technologische Strategien in der Praxis umsetzen lassen. Im nächsten Kapitel geht es daher um Reifegrade, Skalierung und die wirtschaftliche Tragfähigkeit der auf der CES 2026 vorgestellten Systeme.
Reifegrade, Skalierung und wirtschaftliche Tragfähigkeit
Bevor technologische Strategien in Industrie und Alltag Wirkung entfalten, entscheidet sich ihre Relevanz an einem anderen Punkt: an der Umsetzbarkeit. Die CES 2026 zeigt nicht nur, welche Systeme denkbar sind, sondern auch, wie weit sie sich bereits in Richtung stabiler Nutzung bewegen. Dabei wird deutlich, dass zwischen funktionierendem Prototyp, gezieltem Einsatz und skalierbarer Lösung erhebliche Unterschiede bestehen.
Viele der auf der Messe gezeigten Systeme bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie funktionieren technisch, sind jedoch noch stark von Rahmenbedingungen abhängig. Andere Anwendungen zeigen bereits klare Einsatzgrenzen, innerhalb derer sie zuverlässig arbeiten. Wieder andere Systeme sind so weit integriert, dass sie als wirtschaftlich tragfähige Lösungen gelten können. Diese Unterschiede lassen sich nicht anhand einzelner Features erkennen, sondern nur durch die Betrachtung von Reifegrad, Skalierbarkeit und Profitabilität im Zusammenspiel.

Reifegrade von KI-Systemen auf der CES 2026: Von experimentellen Prototypen über gezielte Einsatzszenarien bis hin zu skalierbaren, wirtschaftlich tragfähigen Systemen.
Visualisierung: Eigene Darstellung, basierend auf Messebeobachtungen und Analysen zu industrieller KI-Integration
Die Visualisierung ordnet die auf der CES 2026 sichtbaren Systeme entlang zweier zentraler Achsen ein. Auf der vertikalen Achse steht die technische Machbarkeit. Sie beschreibt, wie stabil, reproduzierbar und betriebssicher ein System funktioniert. Die horizontale Achse bildet die wirtschaftliche Tragfähigkeit ab und zeigt, in welchem Maß ein System skalierbar, kosteneffizient und marktfähig ist.
Im linken Bereich der Grafik befinden sich experimentelle Prototypen. Diese Systeme zeigen neue Interaktionsformen, Robotikansätze oder KI-gestützte Assistenzkonzepte. Sie liefern wichtige Impulse, sind jedoch oft stark kontextabhängig und noch nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt. Abhängigkeiten von spezifischer Hardware, Datenqualität oder manueller Steuerung sind hier deutlich sichtbar.
Die mittlere Zone beschreibt gezielte Einsatzszenarien. Hier finden sich Anwendungen, die unter klar definierten Bedingungen zuverlässig funktionieren. Beispiele sind KI-gestützte Fertigungsprozesse, automatisierte Inspektionssysteme oder spezialisierte Mobilitätslösungen. Diese Systeme sind technisch stabil, aber noch nicht universell einsetzbar. Ihr wirtschaftlicher Nutzen entsteht durch klar umrissene Use Cases, nicht durch breite Skalierung.
Im rechten Bereich der Grafik stehen skalierte Systeme. Sie vereinen hohe technische Reife mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Dazu zählen unter anderem vorausschauende Wartungssysteme, autonome Mobilitätslösungen in klar regulierten Umgebungen oder KI-gestützte Optimierung industrieller Prozesse. Diese Anwendungen sind nicht nur funktionsfähig, sondern bereits in bestehende Wertschöpfungsketten integriert.
- Experimentelle Prototypen → Hohe Innovationskraft, aber begrenzte Stabilität und Skalierung.
- Gezielte Deployments → Funktionierende Systeme in klar definierten Einsatzbereichen.
- Skalierte Systeme → Technisch ausgereift, wirtschaftlich tragfähig und integrierbar.
Die Grafik macht deutlich, dass technologische Relevanz nicht allein durch Innovationsgrad entsteht. Entscheidend ist die Fähigkeit, Systeme unter realen Bedingungen zuverlässig zu betreiben und wirtschaftlich zu skalieren. Genau hier trennt sich auf der CES 2026 das visionäre Experiment von der umsetzbaren Lösung.
Im nächsten Kapitel richtet sich der Blick daher auf die übergeordnete Frage, wie zentrale Industrieakteure diese Reifegrade strategisch adressieren. Dabei geht es um die Rolle von Unternehmen wie Siemens und NVIDIA und darum, wie sie auf der CES 2026 technologische Rahmenbedingungen setzen, innerhalb derer Skalierung überhaupt möglich wird.
Strategische Rahmenbedingungen: Wie Industrieakteure Skalierung ermöglichen
Viele der auf der CES 2026 sichtbaren technologischen Reifegrade entstehen nicht isoliert. Sie sind das Ergebnis strategischer Entscheidungen zentraler Industrieakteure, die über einzelne Produkte hinausdenken und langfristige technologische Rahmenbedingungen schaffen. Erst durch diese übergeordneten Architekturen wird Skalierung überhaupt möglich – technisch, organisatorisch und wirtschaftlich.
Während frühere Messen häufig von Einzelinnovationen geprägt waren, rückt auf der CES 2026 zunehmend die Frage in den Vordergrund, wer die Infrastruktur, Plattformen und Systemlogiken bereitstellt, auf denen KI-basierte Anwendungen nachhaltig wachsen können. Genau hier übernehmen Unternehmen wie Siemens und NVIDIA eine Schlüsselrolle. Sie definieren nicht einzelne Anwendungsfälle, sondern die Bedingungen, unter denen industrielle KI-Systeme realistisch betrieben, erweitert und wirtschaftlich genutzt werden können.

CES 2026: Siemens und NVIDIA als strategische Enabler – Plattformen und Architekturen, die Skalierung, Systemintegration und wirtschaftliche Tragfähigkeit industrieller KI ermöglichen.
Visualisierung: Eigene Analyse auf Basis öffentlich kommunizierter Industrie- und Plattformstrategien
Die zentrale Grafik dieses Kapitels verdeutlicht diese Rollenverteilung. Auf der einen Seite stehen systemintegrierende Akteure, die industrielle Prozesse, digitale Zwillinge und bestehende Produktionslandschaften zusammenführen. Auf der anderen Seite stehen Anbieter von Recheninfrastruktur und Simulationsplattformen, die die notwendige Leistungsfähigkeit für KI-Modelle, virtuelle Umgebungen und datenintensive Workflows bereitstellen.
Entscheidend ist dabei nicht die einzelne Technologie, sondern das Zusammenspiel dieser Ebenen. Digitale Zwillinge entfalten ihren Wert erst dann, wenn sie kontinuierlich mit Echtzeitdaten versorgt, simuliert und analysiert werden können. KI-Modelle bleiben theoretisch, wenn sie nicht in stabile industrielle Umgebungen integriert sind. Rechenleistung allein erzeugt keinen Nutzen, wenn sie nicht in konkrete Systemarchitekturen eingebettet wird.
- Plattformlogik statt Einzelprodukt → Skalierung entsteht durch stabile technologische Rahmenbedingungen.
- Systemintegration im Fokus → Digitale Zwillinge, KI-Modelle und Echtzeitdaten wirken nur im Zusammenspiel.
- Industrieakteure als Enabler → Große Anbieter schaffen Ökosysteme, keine isolierten Lösungen.
Gleichzeitig zeigt sich, dass diese strategischen Rahmenbedingungen bewusst offen angelegt sind. Sie ermöglichen es unterschiedlichen Branchen, Partnern und Anwendungen, auf denselben technologischen Grundlagen aufzubauen. Damit verschiebt sich der Fokus von der Frage, welches Produkt überzeugt, hin zu der Frage, welche Architektur langfristig tragfähig ist. Genau diese Perspektive prägt viele der zentralen Diskussionen und Ankündigungen auf der CES 2026.
Diese strategische Ebene bildet den Rahmen für alles, was auf der Messe sichtbar wird. Sie entscheidet darüber, welche technologischen Linien als zukunftsfähig gelten und welche Ansätze langfristig an Bedeutung verlieren.
Im abschließenden Kapitel richten wir den Blick deshalb auf die praktische Umsetzung. Gemeinsam mit dem Münchner Visoric Experten Team zeigen wir, wie Unternehmen diese technologischen Rahmenbedingungen konkret nutzen können. Mit über 15 Jahren Erfahrung in industrieller Digitalisierung, Echtzeit-3D, KI-gestützten Systemen und skalierbaren Plattformarchitekturen unterstützen wir Unternehmen dabei, moderne Technologien verantwortungsvoll, wirtschaftlich und zukunftssicher in bestehende Strukturen zu integrieren.
Das VISORIC Expertenteam in München
Die auf der CES 2026 sichtbaren technologischen Entwicklungen zeigen, dass Skalierung nicht allein durch Technologie entsteht, sondern durch die Fähigkeit, komplexe Systeme strukturiert in bestehende industrielle Kontexte zu integrieren. Genau an dieser Schnittstelle arbeitet das VISORIC Expertenteam in München. Seit über 15 Jahren begleiten wir Unternehmen dabei, neue digitale Technologien nicht isoliert einzuführen, sondern belastbar in Prozesse, Organisationen und Wertschöpfungsketten zu überführen.
Unser Fokus liegt auf der Verbindung von industrieller Realität und moderner digitaler Infrastruktur. Wir arbeiten mit komplexen Konstruktionsdaten, digitalen Zwillingen, Echtzeit-3D-Systemen und KI-gestützten Workflows und übersetzen diese in funktionierende Anwendungen für Industrie, Kommunikation, Simulation und Entscheidungsprozesse. Dabei geht es nicht um visuelle Effekte, sondern um Verlässlichkeit, Konsistenz und Skalierbarkeit.

Das VISORIC Expertenteam: Ulrich Buckenlei und Nataliya Daniltseva im Austausch über digitale Produktstrategien, industrielle Visualisierung und skalierbare Echtzeit-Systeme.
Quelle: VISORIC GmbH | München 2025
In unserer Arbeit verbinden wir technisches Verständnis mit strategischer Einordnung. Wir unterstützen Unternehmen dabei, aus bestehenden CAD- und Produktdaten belastbare digitale Assets zu entwickeln, die über einzelne Projekte hinaus nutzbar sind. Diese Assets bilden die Grundlage für fotorealistische Visualisierung, interaktive Anwendungen, XR-Erlebnisse, Simulationen und KI-gestützte Entscheidungsmodelle. Die zugrunde liegenden Daten bleiben dabei konsistent, versionierbar und erweiterbar.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau modularer Visualisierungs- und Echtzeitpipelines. Ziel ist es, Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihre digitalen Systeme langfristig selbst weiterzuentwickeln. Dazu gehören strukturierte 3D-Workflows, Variantenlogiken, performante Echtzeit-Setups sowie die Integration neuer Plattformen und Endgeräte. Diese Arbeitsweise entspricht auch dem Ansatz vieler Industrieakteure auf der CES 2026, bei denen offene Architekturen und skalierbare Plattformen im Vordergrund stehen.
- Industrieerfahrung → Über 15 Jahre Arbeit an der Schnittstelle von Technik, Visualisierung und Strategie
- Datenbasierter Ansatz → CAD, digitale Zwillinge und Echtzeitdaten als konsistente Grundlage
- Skalierbare Systeme → Von Einzelanwendungen bis zu unternehmensweiten Plattformen
- Echtzeit und XR → Anwendungen für Web, Simulation, Training und immersive Systeme
- Strategische Begleitung → Einordnung, Konzeption und Umsetzung neuer Technologien
Wenn Unternehmen vor der Frage stehen, wie sich neue Technologien wie KI, Echtzeit-Simulation oder digitale Zwillinge sinnvoll in bestehende Strukturen integrieren lassen, unterstützen wir sie dabei, realistische und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Häufig beginnt dieser Prozess mit einer gemeinsamen Analyse der vorhandenen Daten, Systeme und Zielsetzungen. Daraus entstehen konkrete nächste Schritte – technisch fundiert, wirtschaftlich sinnvoll und langfristig anschlussfähig.
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Kontaktpersonen:
Ulrich Buckenlei (Kreativdirektor)
Mobil: +49 152 53532871
E-Mail: ulrich.buckenlei@xrstager.com
Nataliya Daniltseva (Projektleiterin)
Mobil: +49 176 72805705
E-Mail: nataliya.daniltseva@xrstager.com
Adresse:
VISORIC GmbH
Bayerstraße 13
D-80335 München